* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Party
     Persönliches
     Uni
     Sport
     Männer

* Links
     Max's Blog
     Jan's Blog
     Nise's Blog

* Letztes Feedback






Soooooo

Boa ist ja schon ewig her, dass ich was geschrieben hab und eigentlich müsste ich die geschicht ja weiter erzählen, aber hab so überhaupt keine lust mehr zu. Is ja auch schon ewig her und ich weiß die hälfte schon nicht merh ^^ Naja kurz zussammenfassung der letzten Monate:

Josi ist mit Sven zusammen (ja der von der Party), ich bin quasi immernoch alleine, hab aber eine von drei matheprüfungen bestanden ^^ So und nu sitze ich am Computer, muss windows neu installieren und werde dabei bei meinem technischen talent bestimmt alle meine dateien löschen -.- Tja beim rumstöbern auf meinem PC hab ich folgende geschichte von mir gefunden. Ich finde sie verdammt toll und deshalb will ich sie hier mal zeigen.

 

Ein Leben

 

Tom stirbt. Er ist mein einziger Sohn und gerade einmal 19 Jahre alt. Ich sehe wie er die Augen schließt. Sein letzter Blick gilt mir und es ist ein aufmunternder Blick, als will er sagen: „Gib nicht auf. Dein Leben geht auch ohne meines weiter.“ Er muntert mich oft in diesen Tagen auf, obwohl ich es doch sein sollte, die ihm Mut macht. Aber immer wenn ich ihn in diesem einfachen weißen Bett liegen sehe, schmerzt es mich zutiefst. Der Arzt macht mir Hoffnung. Er glaubt zu wissen, an welcher Krankheit mein Sohn leidet und wie man sie heilen könnte. Doch was, wenn der Arzt sich irrt? Wenn es doch eine andere Krankheit ist? Der Arzt schweigt, als ich ihn danach frage. Doch ich vertraue ihm, denn ich will nur, dass Tom wieder gesund wird. Er hat nur noch diese eine Chance, aber es ist die allerletzte. Die Ärzte schieben ihn in Röhren, nehmen ihm Blut ab und geben ihm Spritzen. Doch immer wieder höre ich: „Wir glauben es ist jene Krankheit.“ Und immer ist es eine andere. Tom sieht das alles nicht so schwer, er habe einfach nur einen schlimmen Husten. Er genießt die Zeit in der er nichts tun muss und andere es für ihn erledigen. Er muss weder putzen noch kochen. Stattdessen malt er, eine Leidenschaft von ihm. Auch ich freue mich in gewisser Weise, denn jetzt kann ich wieder öfter mit ihm reden. Die Ärzte werden es schon schaffen, einen leichten Husten zu kurieren. Die Zeit allein zu Hause ist schlimm, Tom ist ausgezogen und nun bin ich allein. „Mom, ich habe endlich eine Wohnung gefunden.“ Sagt er ganz einfach beim Abendessen. Wir freuen uns beide. Er kann nun allein leben, ohne dass ich ihn störe und ich bin stolz auf ihn, dass er nun auf eigenen Beinen steht. Ich reiche ihm das Brot und erzähle ein wenig von meinem Tag im Büro. Ich will ihn ein wenig von seinen trüben Gedanken ablenken, denn seine Freundin hat sich gerade von ihm getrennt. Jetzt ist er in Gedanken versunken und nimmt mich kaum wahr. Aber man sollte der Jugend auch ihre Freiheiten lassen, schließlich steht sein erster Urlaub mit Freunden an. Er plant alles ganz genau, damit der Urlaub einmalig schön ist. Tom ist ganz aufgeregt, seine Freunde stehen um ihn herum und singen Happy Birthday. Ein hübsches, freundliches Mädchen steht direkt neben Tom und ich habe so meine Vermutungen, aber ich will ihn nicht drängen, es mir zu erzählen. Er soll seinen 15. Geburtstag in Ruhe genießen, ohne dass ich ihm neugierige Fragen stelle. Fragen über seine Gefühlswelt kann er momentan gar nicht leiden. Aber wie soll er sich auch fühlen? Sein Vater liegt im Sterben. Die Ärzte sagen er hat Krebs und es sei bereits zu spät. Tom besucht seinen Vater jeden Tag im Krankenhaus und dass immer mit einem Lächeln, auch wenn er weiß, dass es seinem Vater nicht gut geht. Tom sagt immer: „Wenn Papa nicht fröhlich ist, muss ich umso fröhlicher sein. Denn wenn Papa sieht wie fröhlich ich bin, dann ist er es auch. Und wer fröhlich ist, ist auch gesund.“ So einfach ist das für Tom, einfach nur fröhlich sein. Doch wie könnte ich meinem 10-jährigen Sohn auch sagen, dass das nicht stimmt? Er will einfach nicht glauben, dass ich Recht habe. Und so ist es immer eine sehr rege Disskusion, wenn es um das Essen des Gemüses geht. Aber wenn er es dann doch aufgegessen hat, gibt es immer Pudding als Dessert. Seine Freude dabei ist unglaublich. Seine Augen sind geweitet als er in seine Schultüte blickt und den großen Berg von Süßigkeiten sieht. Mein Mann ist genauso aufgeregt und rennt ständig mit der Kamera um uns herum. Er möchte alles filmen, um später schöne Erinnerungen an die ersten Schritte von Tom zu haben.Wie süß Tom doch dabei aussieht. Er kneift die Augen zusammen, lacht laut und strampelt mit den Beinen. Tom versucht sich auf den Bauch zu drehen was sehr lustig aus sieht. Mein Mann und ich lachen. Tom dreht seinen kleinen Kopf zu uns, schaut uns erst verwirrt an und lacht dann auch. Er ist so süß und klein, wie er so in meinen Armen liegt. Tom ist mein erstes Kind und ich bin so stolz endlich Mutter zu sein. Tom erblickt das Licht der Welt.

 

 

Na wer ist verwirrt? ^^

15.9.09 19:38
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung